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So wurde ER zum Unternehmer
im Bereich Software und Beratung

1986 in einem Betrieb der Lebensmittelindustrie, in Leoben/Steiermark, wurde er ins kalte Wasser gestoßen und einfach in die Buchhaltung vor eine solche Maschine gesetzt.
Da hatte er Kontoblätter eingespannt und in erster Linie Ausgangsrechnungen, Eingangsrechnungen und den dazugehörigen Zahlungsverkehr gebucht. Am Monatsende mit Bleistift die Konten summiert, saldiert, ins Journal und in weiterer Folge ins Bilanzbuch eingetragen.

Seitdem versteht er auch, was Genauigkeit heißt.
Eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Monatsbilanz war dann gleichsam erstellt. Aus heutiger Sicht ein gigantischer Aufwand - unvorstellbar! Und immer erst ca. 2 Monate später für den jeweiligen Monat fertig!

 

Noch im selben Jahr wurde im Unternehmen der Fernschreiber durch ein Faxgerät ersetzt. Bei der Inbetriebnahme ist die ganze Verwaltungsmannschaft im Sekretariat versammelt gewesen. Gespannt wie beim Start einer Mondrakete, starrten alle auf das Gerät. Da kam in Leoben tatsächlich ein Zettel heraus, den gerade in Graz jemand in ein ebensolches Gerät gesteckt hatte. Mensch, was war man modern - was war doch alles möglich.
Nie mehr Fernschreiben, den Wenigen, die bereits ein eben solches Ding hatten, keinen Brief mehr schicken. Der Rest wurde weiter am Postweg abgewickelt. Man schrieb einen Brief, der wurde meist sogar noch am selben Tag zur Post gebracht. Und man wartete auf eine Antwort. 5 Tage, 10 Tage. Früher kam niemand auf die Idee anzurufen, wo denn ein Antwortschreiben blieb.

 

Ein Jahr darauf, man schrieb 1987, kam dann der Durchbruch: Die erste EDV-Einführung.  Er durfte (konnte) an vorderster Front dabei sein. IBM S/36 hieß das Wunderding. Nie mehr Kontenblätter einspannen und aufsummieren, die Daten aus der Fakturierung einfach so übernehmen. 5 EDV-Arbeitsplätze zum damaligen Vorzugspreis. Es gab noch den Schilling und man blieb unter der magischen Grenze von ATS 2.000.000,- zwei Millionen
(ca. EUR 150.000). 512 KB Hauptspeicher eine 60 MB Festplatte, später aufgerüstet auf 200 MB. 

 

Ungefähr 2 Jahre später. Inzwischen war er so was wie ein Systemadministrator. Aber gleichzeitig bereits auch geprüfter Buchhalter, Bilanzbuchhalter und Kostenrechner.
Seine Leidenschaft galt aber der EDV. Man bekam den ersten PC. IBM x86 mit 256KB Hauptspeicher und eine 10 MB Festplatte und MS-Dos 2.0.  Ein Wirtschaftsprüfer hat da so ein Programm dabei. Mit dem erstellte er selbst programmierte Berechnungen. Das hat ihn dermaßen fasziniert - flugs hatte er seine erste 'Raubkopie' einer Software. Supercalc 4.0. Samstags fuhr er in die Firma und abends blieb er oft länger, um zu lernen damit umzugehen. Das Ding hat ihm keine Ruhe gelassen. Tabellen und Auswertungen bauen, Daten vom großen System-S/36 übernehmen und in null Komma nichts auf dem PC auswerten. Das war das erste Excel, nur hieß es anders, zum Beispiel Supercalc oder Lotus123 und multiplan usw.                                                                           

Der Betrieb überlebte die Krise in der Milchwirtschaft nicht und so begann er seine beruflichen Wanderjahre.

ERP-Warenwirtschafts-Systeme -
Unternehmenssoftware-Abläufe/Prozesse

Eine Liebe und Herausforderung, die einen gefangen nimmt und nicht mehr loslässt.

Seinen Bereichen Rechnungswesen/Controlling und EDV, die zur damaligen Zeit noch untrennbar verbunden waren, blieb er aber immer treu. Einmal mehr das Eine, einmal mehr das Andere. Je nach Aufgabenstellung und Firma, in der er gerade beschäftigt war.

Dass er sich inzwischen das Programmieren beigebracht hatte, war irgendwie klar. Mit Clipper und Dbase - Datenbankwissen war er ein gefragter Mitarbeiter, wenn es darum ging, Daten von großen Systemen wie IBM oder BULL zu übernehmen und weiter zu verarbeiten, oder schnell ein kleines Programm zu erstellen.

Immer mehr waren auch Unternehmensprozesse und deren Unterstützung ein Thema. So ging es Schlag auf Schlag. Immer und überall musste alles schneller und besser gehen und optimiert werden. Was vorher händisch Tage brauchte, sollte binnen Stunden EDV gestützt funktionieren und gleichzeitig bessere Ergebnisse liefern. Dadurch führte er mehrfach in Unternehmen entsprechende Softwarelösungen ein.           

Kalkulationen und Ausschreibungen, die händisch erstellt und 3 Wochen Bearbeitungszeit benötigten, waren inzwischen binnen Tagen fertig zu bearbeiten und elektronisch abzugeben und natürlich per Mail oder Webportal hochzuladen.

Sein in fast 20 Jahren erworbenes Wissen, das er bisher als Angestellter einzelnen Unternehmen zur Verfügung stellte, wollte er unbedingt einem Multiplikator unterziehen. Einfach weil er unendliches Interesse am Designen von Lösungen und der Gestaltung von Unternehmensprozessen hatte. Andererseits aus Spaß und Freude an der Sache und als persönliche Herausforderung.
Seit 2005 ist er selbstständig und hat in nahezu 200 Unternehmen Softwaresysteme in unterschiedlicher Ausprägung eingeführt. Vom 1 Benutzersystem bis 60 Benutzer im Netzwerk.

Heute stehen in jedem noch so kleinen Unternehmen schon Serverschränke. Mehrere Server werden virtualisiert, Daten liegen in der Cloud. Wir mailen und kommunizieren über Handys, die gleichzeitig vollwertige mobile PCs sind. Daten sind immer und überall abrufbar. Reaktionszeiten in Geschäftsfällen werden längst nicht mehr in Tagen gemessen.

Auf dem Gerät im Bild nebenan sind möglicherweise unterschiedliche serverbasierte Systeme installiert. Die Mindestausstattung auch für Kleinstunternehmen: SQL-Server, Exchange Server, Telefonieserver und andere. Für die Wartung und Aufrechterhaltung der betrieblichen EDV-Systeme bedarf es längst nicht mehr eines Administrators, sondern mehrerer 'Spezialisten'.

Wir alle waren in den letzten 20 bis 30 Jahren einem technischen Veränderungsprozess ausgesetzt, der seinesgleichen sucht. Diese Geschwindigkeit an Wechsel ist seit Menschengedenken noch nicht da gewesen.

Aber er war in der glücklichen Lage diese Veränderungsprozesse von Anbeginn an miterlebt zu haben. Sämtliche, diesbezügliche Transformationsschritte sind ihm bestens bekannt und er hat diese in unzähligen unterschiedlichen Unternehmen nicht nur mit vollzogen, sondern wesentlich gestaltet.

Heute beschäftigt er sich mit seinem Unternehmen ausschließlich mit Software für KMU im Bereich ERP und Dokumentenverarbeitung. Seine Firma ist spezialisiert auf die Branchen in den Bereichen Handel und Handwerk. Warenwirtschaft, Kalkulation, Auftragsbearbeitung, Zeiterfassung, Buchhaltung usw. sind die vielleicht bekannten Schlagwörter dazu.  In diesen Bereichen sind er und sein Team Profis.

Hier hat er Erfahrung und Expertenwissen, kennt die Anforderungen der Kunden und verfügt über das notwendige Know-how, Systeme für den Kunden so zu implementieren, dass am Ende alle Beteiligten wirklich zufrieden sind.

 

Über all die Jahre ist der zentrale Mittelpunkt seines Wirkens
 aber immer noch der Mensch geblieben
 

Wir sind es, die diese Systeme schaffen, warten und pflegen. Bei aller Geschwindigkeit der Veränderungen, die hier passieren und noch auf uns zukommen werden.

Er hat sie alle miterlebt und unzählige Anwender und Unternehmen dabei begleitet, diese Systeme einzuführen, zu erlernen und am Laufen zu halten.

Seine Erfahrung und die laufend dazu gewonnenen Kenntnisse im Bereich Beratung, Technik und Betriebswirtschaft machen ihn zu einem verlässlichen Partner für Softwareeinführungen.

Wo es notwendig ist, nimmt er Sie und Ihre Mitarbeiter an der Hand. Damit am Ende ein entsprechendes Ergebnis erzielt wird, die Kunden Sicherheit und Gewissheit haben, und alles im budgetierten Rahmen bleibt.

beraten - planen - umsetzen - trainieren - betreuen

So steht es in seinem Firmenlogo. Jeden einzelnen Schritt davon - oder den jeweils benötigten - bietet er anlassbezogen und genau abgestimmt auf den jeweiligen Betrieb an.

Es ist einfach so, dass Menschen beteiligt sind und im Mittelpunkt stehen, und nicht irgendwelche Programme, Computer oder Maschinen. Die sind lediglich Werkzeuge, müssen richtig eingestellt, programmiert und bedient werden, wenn sie zur täglichen Verwendung anstehen.

In seinen sämtlichen Projekten, in kleineren wie größeren, hat er die Erfahrung gemacht, dass es immer dann gut geklappt hat, wenn Menschen gut miteinander gearbeitet haben, die Kommunikation untereinander gepasst hat. Der Umgang aller Beteiligten ein entsprechend wertschätzender und offener war. Wo Bedenken, Ängste und Vorbehalte offen angesprochen und vorweggenommen wurden. Vor dem Start eines Projektes, während der Ausführung und Umsetzung, und natürlich auch im Nachhinein.

 

 

Wolfgang Hoffellner.

Bilanzbuchalter, Controller, EDV-Organisator, Datenbankentwickler und Softwareexperte.
Kürzlich weitergebildet als CMC-Management-Consultant Unternehmensberatung,
Absolvent des MBA-Studiums IT-Consultancy (die Masterarbeit wird gerade geschrieben).
Zertifizierter Trainer und Lehrbeauftragter in der Erwachsenenbildung - damit sein Wissen und das seiner Mitarbeiter bestmöglich an Kunden und deren Mitarbeiter weitergegeben werden kann.

 

 

 

 

 

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